Es gibt Wochenenden, an denen man möglichst viel erleben möchte, und es gibt Wochenenden, an denen man vor allem eines braucht: Abstand. Für Menschen, die beruflich viel Verantwortung tragen, bedeutet freie Zeit jedoch nicht automatisch Erholung. Auch am Wochenende drehen sich oft genug Gedanken an anstehende Entscheidungen, Projekte und offene Fragen im Kopf herum.

In so einer Situation ist Kunst eine überraschend gute Form der Auszeit. Nicht etwa, weil jedes Kunstwerk unbedingt eine neue Erkenntnis liefern muss, sondern weil man vor einem Bild etwas macht, das im Berufsalltag selten geworden ist: Man schaut einfach nur, ohne etwas entscheiden zu müssen.

Der nächste Herbstrundgang der SpinnereiGalerien, am 5. und 6. September 2026, bietet dazu eine besonders schöne Gelegenheit.

Wer die Leipziger Spinnerei bereits kennt, wird dabei vielleicht ein wenig überrascht: Obwohl der Ort derselbe ist, fühlt sich ein Rundgang nach dem Sommer anders an als im Winter. .Im Januar habe ich bereits vom damaligen Rundgang erzählt, von den Ausstellungen, den Begegnungen und der besonderen Atmosphäre dieses Kunstortes: Winterrundgang 2026 in der Leipziger Spinnerei: Kunst, Begegnungen und eine Auszeit vom Alltag. Die damaligen Arbeiten sind inzwischen verschwunden. Andere Künstler, andere Ausstellungen und andere Themen sind an ihre Stelle getreten. Das macht den Rez aus: Man kehrt an einen vertrauten Ort zurück und sieht ihn trotzdem jedes Mal ein wenig anders. Für mich ist das auch ein schöner Gedanke: Kulturorte muss man nicht unbedingt einmal „abhaken“. Gut möglich, dass man beim zweiten oder dritten Besuch sogar etwas sieht, das einem bisher immer entgangen ist.

Warum ausgerechnet Kunst?

Erholung beim Galerierundgang? Wie ist das möglich?

Wer beruflich viel Verantwortung trägt, verbringt einen großen Teil seines Tages im Modus des Entscheidens. Was ist jetzt wichtig? Welche Entscheidung ist richtig? Was möchte der Kunde? Was braucht das Unternehmen? Was sollte delegiert werden und an wen? Was darf ich nicht aus der Hand geben? Welche Entwicklung weist in die Zukunft? Welche Chance sollte ich jetzt nutzen, um zukunftsfähig zu sein?

Dieser Modus ist wichtig, denn ohne ihn wären Unternehmen, Projekte und vieles andere kaum zu steuern. Allerdings kann man nicht dauerhaft im Entscheidungsmodus bleiben. Auch unser Denken braucht Unterbrechungen.

Kunstgenuss ist eine ungewöhnliche Möglichkeit, die das bietet. Kunst stellt keine To-do-Liste bereit, verlangt keine weiteren Optimierungen. Sie gibt auch nicht unbedingt eine eindeutige Antwort. Ganz im Gegenteil: Ein Kunstwerk kann Fragen aufwerfen und offenlassen. Es kann irritieren, kann gefallen oder abstoßen. Man kann es interessant finden, ohne genau sagen zu können, warum. Das kann befreiend sein.

Ein kleiner Luxus unserer Zeit

Kunst muss nicht zwingend „nützlich“ sein. Gerade darin liegt vielleicht ein kleiner Luxus unserer Zeit: Etwas anzusehen zu können, ohne es sofort be- oder verwerten zu müssen. Wir brauchen ein Bild nicht deshalb interessant zu finden, weil es eine Lektion für die eigene Arbeit enthält. Wir müssen eine Installation nicht auf ihre „Innovation“ prüfen oder ein Gespräch auf einen möglichen Geschäftskontakt abklopfen. Wir dürfen einfach nur neugierig sein. Für Menschen, die beruflich gewohnt sind, Nutzen, Wirkung und Ergebnisse im Blick zu behalten, kann das sehr wohltuend sein.

Trotzdem kann dabei eine Idee entstehen oder es verändert sich eine Perspektive. Vielleicht kommt einem am nächsten Tag eine Lösung für ein Problem in den Sinn, über das man beim Rundgang überhaupt nicht bewusst nachgedacht hat. Kann, muss aber nicht.

Kunst darf auch einfach Kunst sein. Und die Auszeit darf einfach Auszeit sein.

Der Herbstrundgang 2026: Was diesmal besonders interessant ist

Der aktuelle Rundgang verspricht eine interessante Mischung aus unterschiedlichen künstlerischen Positionen. Ich selbst besuche immer gern unter anderem die Galerie EIGEN+ART und die Galerien Jochen Hempel, KÄMPER und REITER.

Dabei würde ich den Rundgang nicht als sportliche Herausforderung betrachten, denn man muss sich hier ja nicht auch noch ein Ziel setzen, nämlich möglichst viele Galerien „abzuarbeiten“. Im Gegenteil. Ich würde lieber einige wenige Ausstellungen bewusst ansehen und dazwischen Zeit lassen für das Gelände, Gespräche, für spontane Entdeckungen und natürlich auch für eine Erfrischung.

Galerie EIGEN+ART: „WAS ICH WILL“

Mein persönlicher Einstieg wäre die Galerie EIGEN+ART. Dort ist bis 24. Oktober 2026 die Ausstellung „WAS ICH WILL“ mit den Künstlerinnen der Galerie zu sehen. (Spinnereigalerien)

Schon der Titel dieser Gruppenausstellung ist bemerkenswert: „Was ich will“. Für Menschen in verantwortungsvollen beruflichen Positionen ist es nicht unbedingt so selbstverständlich, sich diese Frage zu stellen. Wir sprechen ständig darüber, was notwendig ist, sinnvoll ist, was erwartet wird, wirtschaftlich vertretbar ist, was Kunden wünschen, was Mitarbeiter erwarten.

Was aber will ich selbst? Dies ist keine Frage, die man beim Betreten einer Galerie beantworten muss. Es reicht aber, sie einmal wieder im Kopf zu haben. Dann zu schauen, was passiert. Nicht analysieren, nicht bewerten. Einfach sehen, was die Wirkung der unterschiedlichen Kunstwerke auslöst.

GALERIE EIGEN+ART

Galerie Jochen Hempel: „UMBAU“

Von dort würde ich weiter zur Galerie Jochen Hempel gehen. Die Ausstellung „UMBAU“ der Sammlung Glampe läuft bis 17. Oktober 2026. (Spinnereigalerien)

Auch dieser Titel lässt sich kaum übersehen. „Umbau“ ist ein interessantes Wort. Es bedeutet Veränderung, aber nicht unbedingt Neubeginn. Etwas ist bereits vorhanden. Man verändert Strukturen, ersetzt Teile, lässt anderes bestehen, verschiebt, öffnet, schließt oder verbindet neu.

Natürlich sollte man Kunst nicht zwanghaft in „Change Prozesse“ und andere Management-metaphern übersetzen. Aber trotzdem kommt einem beim Betrachten der Werke der eine oder andere eigene Gedanke. Was befindet sich gerade bei mir im Umbau? Was ist tatsächlich noch zeitgemäß? Was möchte ich behalten? Was sollte ich verändern? Was ist längst überfällig? Was trägt mich in die Zukunft?

Das Gute daran: Man muss hier keine Antwort finden.

Galerie Jochen Hempel

Galerie KÄMPER: Gustav Körnig – „fleshy boot“

Die dritte Station wäre für mich die KÄMPER Galerie. Bis 11. Oktober 2026 ist die Ausstellung „fleshy boot“ von Gustav Körnig zu sehen. (Spinnereigalerien)

Hier aber würde ich bewusst einen Gang zurückschalten. Nach „WAS ICH WILL“ und „UMBAU“ muss nicht schon wieder eine große persönliche Erkenntnis folgen.

Vielleicht ist gerade ein Kunstwerk gerade deswegen interessant, weil es einen erstmal ratlos zurücklässt. Oder es gefällt etwas, vielleicht aber auch überhaupt nicht. Bleibt ein Detail im Gedächtnis? All das gehört zum Galerierundgang dazu. Das erinnert uns einmal mehr daran, dass nicht jede Wahrnehmung sofort in eine Entscheidung münden muss.

KÄMPER

Galerie REITER: Carsten Goering – „Andoya“

4. REITER: Carsten Goering – „Andoya“

Anschließend würde ich bei REITER vorbeischauen, wo für die Zeit bis 17. Oktober 2026 „Andoya“ von Carsten Goering angekündigt ist. (Spinnereigalerien)

Dieser Ausstellungstitel wiederum erinnert an die norwegische Insel, ganz im Norden des Landes. Solche Wechsel machen den Rundgang besonders spannend. Man bewegt sich von Galerie zu Galerie, von einer künstlerischen Sprache in die nächste und merkt, wie unterschiedlich die eigene Wahrnehmung reagieren kann.

Eine Arbeit zieht einen sofort hinein, eine andere will unsere Zeit, eine dritte lässt uns völlig kalt. Unsere Wahrnehmung ist nicht konstant. Sie hängt von unserer Stimmung, unserem Wissen, unseren Erfahrungen und sogar davon ab, was wir unmittelbar zuvor gesehen haben.

REITER

„FROM NOW ON“ – Ein zusätzlicher Tipp

Eine Ausstellung würde ich in diesem Jahr außerdem ausdrücklich im Blick behalten: „FROM NOW ON. Alumni der BURG auf der Spinnerei in Leipzig“.

Vom 5. bis 20. September präsentieren zehn Absolventinnen und Absolventen der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle ihre Arbeiten in der Spinnerei. Die Ausstellung beschäftigt sich mit dem Übergang vom Studium in die künstlerische Praxis – einem Moment der Neuverortung und des Aufbruchs. Die Eröffnung findet bereits am Freitag, 4. September, statt; am Sonntag, 6. September, ist außerdem eine Kunstauktion angekündigt. (Burg Giebichenstein Halle)

Gerade diese Ausstellung finde ich im Zusammenhang mit dem Thema Veränderung interessant. „Von nun an.“ Ein Übergang scheint beendet. Ein neuer Abschnitt beginnt. Man findet sich in einer neuen Position wieder.

Auch Führungskräfte und Unternehmer kennen solche Momente – allerdings oft genug auch unter ganz anderen Vorzeichen. Vielleicht ist es gerade deshalb interessant, sie einmal aus der Perspektive junger Künstlerinnen und Künstler zu betrachten.

Mein persönlicher Rundgang: Nicht alles sehen – sondern etwas erleben

Für mich selbst plane ich den Besuch in den SpinnereiGalerien so::

Start bei GALERIE EIGEN+ART, Zeit nehmen für „WAS ICH WILL“.

Danach zur Galerie Jochen Hempel, „UMBAU“ ansehen und wirken lassen.

Anschließend bei KÄMPER mit Gustav Körnig bewusst einen anderen künstlerischen Ton setzen.

Weiter zu REITER und „Andoya“ von Carsten Goering.

Nun erstmal eine Pause. Ich nehme gern einen Snack, ein Stück Kuchen, einen Kaffee oder einen Drink. Dazu gibt es diverse Indoor- und Outdoor-Angebote, die vielen Geschmäckern etwas Leckeres bieten. Oder Pause für ein Gespräch mit Bekannten und Galeristen.

Und nach der Pause „FROM NOW ON“.

Das Entscheidende ist aber nicht diese Reihenfolge. Es ist die Haltung dahinter: Ich muss heute nicht alles sehen. Ich kann in Ruhe entdecken, ganz nach eigenem Gusto.

Allein zum Herbstrundgang?

Unbedingt. Ein Galerierundgang allein hat seinen besonderen Reiz. Man muss sich mit niemandem abstimmen. Man kann vor einem Werk stehen bleiben, solange man möchte. Man kann eine Galerie nach fünf Minuten wieder verlassen oder eine Stunde bleiben. Niemand wartet oder drängt zum Weitergehen.

Gerade für Menschen, die beruflich ständig für andere erreichbar sind, kann das eine ausgesprochen angenehme Erfahrung sein. Ein paar Stunden, in denen niemand etwas von einem möchte. Das ist eine der unterschätztesten Formen von Luxus.

Zu zweit: Kunst als gemeinsames Erlebnis

Mit dem Lebenspartner oder der Lebenspartnerin verändert sich der Charakter des Besuchs. Plötzlich entstehen Gespräche, die im normalen Alltag vielleicht gar keinen Platz finden. „Wie findest du das?“ „Was siehst du darin?“ „Das würde ich mir niemals ins Wohnzimmer hängen.“ „Ich finde gerade das spannend.“ Man muss sich nicht einmal einig sein. Diese unterschiedliche Wahrnehmung ist sogar interessanter als die gemeinsame. Zwischen zwei Ausstellungen ist genügend Raum für Gespräche, für eine Pause oder einfach dafür, sich durch das Gelände treiben zu lassen.

Mit Freunden: Gemeinsam sehen, unterschiedlich wahrnehmen

Mit Freunden kann der Herbstrundgang fast zu einem kleinen Ritual werden. Man geht gemeinsam hin, trennt sich zwischendurch, trifft sich wieder und erzählt einander, was man entdeckt hat, gibt sich gegenseitig Empfehlungen und trifft sich später auf einen Drink.

Dabei muss niemand Kunstexperte sein. Der persönliche Geschmack ist interessantester Gesprächsstoff. Was spricht mich an? Was nicht? Warum? Aber auch, wie verändert sich meine Meinung, wenn jemand anderes mir erzählt, was er in einem Werk sieht? Solche Gespräche können überraschend inspirierend sein.

Mit der Familie: Nicht jedes Bild muss gefallen

Auch mit der Familie funktioniert der Rundgang. Besonders mit älteren Kindern oder Jugendlichen kann es spannend sein, Kunst nicht über kunsthistorisches Wissen, sondern über persönliche Wahrnehmung zu entdecken.

Was würdest du kaufen? Das findest du langweilig? Was findest du cool? Was würdest du selbst machen? Manchmal entsteht daraus ein wesentlich lebendigeres Gespräch als aus einer klassischen Führung. Auch für Erwachsene kann es ganz angenehm sein, einmal wieder einen Blick auf Kunst zuzulassen, der nicht von Fachwissen geführt und geprägt ist.

Begegnungen, die man nicht planen kann

Ein wesentlicher Teil des Herbstrundgangs lässt sich ohnehin nicht planen: Die anderen Besucher. Wer kommt? Wem begegne ich unverhofft? Wer bleibt stehen? Mit wem kommt man ins Gespräch? Welcher Galerist nimmt sich Zeit für ein Gespräch? Ich treffe dort oft Harry Lübke, auch genannt „Judy“, den Inhaber der Galerie EIGEN+ART, und Matthias Kleindienst, den Inhaber der gleichnamigen Galerie Kleindienst.

Harry Lübke, Inhaber der Galerie EIGEN+ART, hier in Rot im Gespräch mit Besuchern

Sind Künstler und Künstlerinnen anwesend? Erzählt mir jemand etwas über eine Arbeit? Solche Begegnungen machen einen Galerierundgang noch lebendiger. Selbstverständlich unterscheiden sie sich auch stark von rein digitalem Kunstkonsum.

Man kann Kunst natürlich heute jederzeit auf dem Bildschirm betrachten. Aber ein Bildschirm ersetzt nicht den Raum, nicht den Geruch nach Farbe und Kunstmaterialien im Raum, nicht die Atmosphäre. Auch nicht die originale Größe eines Werkes, seine Oberfläche, nicht das Licht, das das Werk erst richtig zur Geltung bringt. Und schon gar nicht das zufällige Gespräch mit einem Menschen, dem man sonst vermutlich nie begegnet wäre.

Herbstrundgang 2026 in der Leipziger Spinnerei: Die wichtigsten Informationen

Der Herbstrundgang der SpinnereiGalerien findet statt am Wochenende

Samstag, 5. September 2026, von 11 bis 20 Uhr
Sonntag, 6. September 2026, von 11 bis 16 Uhr

Der Eintritt ist frei. (Spinnereigalerien)

Das vollständige und aktuelle Ausstellungsprogramm sowie die beteiligten Galerien finden Sie bei den SpinnereiGalerien.

Die Ausstellung „FROM NOW ON. Alumni der BURG auf der Spinnerei in Leipzig“ ist vom 5. bis 20. September 2026 zu sehen. Geöffnet ist sie Donnerstag bis Sonntag von 12 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist ebenfalls kostenfrei.

Mein abschließender Tipp

Wenn Sie Führungskraft, Unternehmer oder Selbstständiger sind, würde ich den Herbstrundgang deshalb nicht als weiteren Programmpunkt in Ihren Kalender aufnehmen. Stattdessen würde ich ihn eher als bewusst freigehaltene Zeit betrachten.

Nehmen Sie sich einen halben oder ganzen Tag. Kommen Sie allein oder nehmen Sie jemanden mit, mit dem Sie gern Zeit verbringen. Suchen Sie sich vorab ein paar Galerien aus, die Sie besuchen möchten. Aber lassen Sie ausreichend Raum für das Ungeplante. Länger zu bleiben, wenn Sie etwas interessiert oder zu gehen, wenn Ihnen etwas nicht zusagt. Lassen Sie sich treiben.

Wenn Sie mögen, kommen Sie mit anderen Besuchern ins Gespräch. Oder genießen Sie es, einmal niemanden anzusprechen. Versuchen Sie vor allem nicht, aus jedem Kunstwerk eine Erkenntnis für Ihr Unternehmen herauszuholen nach dem Motto: „Was wollte der Künstler mir als Rezipienten damit sagen?“

Sie müssen nichts mitnehmen. Vielleicht nehmen Sie trotzdem etwas mit? Einen Gedanken. Ein Bild. Eine Stimmung. Begegnungen. Oder einfach das Erlebnis, einen Tag lang etwas anderes gesehen zu haben als die eigene To-do-Liste.

Inspiration entsteht selten auf Kommando

Wir sprechen ständig über Kreativität, Innovation und über neue Perspektiven. Jedoch lässt sich Inspiration nicht auf Knopfdruck herstellen. Sie entsteht häufig dann, wenn wir gerade nicht danach suchen. Zum Beispiel, wenn wir einen Raum betreten und etwas sehen, das wir nicht erwartet haben. Oder wenn uns ein Satz beschäftigt. Wenn eine Farbe plötzlich auffällt. Oder wenn wir uns dank eines Gespräches an etwas erinnern. Wenn wir Gelegenheit bekommen, die Perspektive wechseln.

Von einem Kunstwochenende nehmen wir vermutlich keine konkrete „Businessidee“ mit. Dafür aber etwas anderes sehr Wertvolleres: Abstand. Ein paar Stunden, in denen die eigene Aufmerksamkeit einmal nicht vom beruflichen Alltag bestimmt wird. Aus diesem Abstand kann manchmal ein neuer Blick, eine neue Sichtweise und daraus eine neue Idee entstehen

Vielleicht ist das der eigentliche Wert dieser Auszeit.

Fotos: Beate Paschke